Campus für Christus initiiert Konsultation zum richtigen Umgang mit materiellen Gütern
04.04.2007
Am 4.4. machte sich eine Gruppe von Verantwortungsträgern darüber Gedanken, wie der grassierende Materialismus durch eine persönliche Hinwendung zu Gott überwunden werden kann. Über 20 Vertreter von „Campus für Christus“ und „Christen in der Wirtschaft“ trafen sich mit dem europäischen Direktor von „Crown Financial Ministries“ und weiteren christlichen Geschäftsleuten aus der Schweiz und Deutschland zu einer Konsultation in Zürich. Im Zentrum des ersten Meinungsaustausches stand die Frage des hilfreich auf einander abgestimmten Angebotes für verschiedene Zielgruppen für einen guten Umgang mit materiellen Gütern.
Es gehe um die Herausforderung, ganzheitlich als Christ zu leben und dabei auch alle materiellen Bereiche einzuschliessen, besonders auch die Finanzen, sagt Horst Reiser von Campus für Christus. Das Thema sei heute für christlich denkende Wirtschaftsführer, aber auch für Gemeinden und Privatpersonen zentral. Gerade in Europa, wo Materialismus und materialistisches Denken an Dominanz ständig zunehme, sei eine Rückbesinnung auf biblische Werte besonders wichtig. „Zuviel Milch und Honig verdirbt“, sagt Reiser. Die Meinung, „noch ein bisschen mehr Geld macht noch ein bisschen glücklicher“ werde in der Öffentlichkeit allzu lautstark vertreten.
Für Christen gehe es um das Erkennen der Bedeutung einer 100-Prozent-Hingabe an Jesus, denn zu oft vernehme ein Christ einen Ruf von Gott zu einem Dienst, doch die eingegangenen materiellen Verbindlichkeiten hindern ihn daran, darauf einzugehen. Ebenso haben sich Geschäftsleute und Verantwortliche aus der Wirtschaft der Frage zu stellen, wie sie ihr Geschäft von Jesus inspiriert zu einem Leuchtturm machen können, um ein auffallendes Zeugnis in der Gesellschaft zu sein.
Die Konsultation über das christliche Verwalteramt soll nun durch einen Ausschuss (Peter Briscoe von Crown Europe; Horst Reiser und Duane Conrad von Campus für Christus) bis in diesen Sommer weitergeführt werden. Danach wollen die Teilnehmer der Tagung über weitere Schritte und über konkrete Massnahmen entscheiden.