Der Löwe des Lichts
Der Löwe des Lichts
Ein Schleife Verlag-Buch von Scott Macleod, 2001 / Zusammenfassung Horst Reiser
Die Schweizer waren jahrhundertelang als aussergewöhnliche Kämpfer bekannt und als Elitesoldaten gefragt in ganz Europa wegen ihrer disziplinierter Soldaten, mit brillianten Fähigkeiten, Ordnung, Kühnheit, Edelmut und Kraft. Das Löwendenkmal in Luzern wurde ihnen zur Ehre gestaltet und mit dem Gedenken „Der Treue und Tapferkeit der Schweizer“ geweiht.
Söldner für die falschen Könige
Die Schweizer waren Söldner geworden. Sie hatten sich – oder wurden – für Geld verkauft. „Handelt allein aus dem Wunsch nach finanziellem oder materiellem Vorteil“. Bis zu 40'000 Soldaten standen im Dienste fremder Heere. Hierzu wurden zw. den Regierenden und den Fremden sogenannte Kapitulationsverträge abgeschlossen, die Soldaten gegen Geldmittel garantierten. Die Schweizer kapitulierten, gaben ihre ursprüngliche Berufung auf, unterwarfen sich fremden Mächten.
Wann immer wir aufhören, die Gaben zu gebrauchen, die Gott uns gegeben hat, und Gott nicht mehr damit ehren und gefallen, dann ist das immer eine Form der Prostitution. Wir verlieren auch die Freiheit und werden Skalven dessen, dem wir uns hingeben. Kompromisse, auch wenn man arm ist, mögen immer wie Abkürzungen aussehen, aber in Wirklichkeit gibt es keine Abkürzungen; es sind sogar äusserst kostspielige Umwege. „Geldgier ist eine Wurzel alles Übels.“ 1.Tim 6,10.
So kam es, dass die Schweizer Söhne letztlich den falschen Königen dienten. Ludwig XVI in Frankreich war bekannt für seine Ungerechtigkeit und Kaltherzigkeit gegenüber seinen Untertanen. Sein ganzes Leben war geprägt von Gepränge, Überfluss und anderen kostspieligen Unterhaltungen, während das gewöhnliche Volk hungerte und unter hohen Steuern litt.
