Grundwerte
Meine Beratungspraxis
Ich bin berufen ein Jünger Christi zu sein und andere Gläubige in dieselbe Nachfolge Christi zu begleiten und anzuleiten. Die Verwalterschaft meiner Beratungspraxis als Finanzexperte ist eine heilige Berufung und erfordert bewusstes Ausleben und wird ewige Konsequenzen für mich haben.
Leiterschaft
Als Jünger Christi und Vorbild anderer bin ich berufen zur Leiterschaft. Leiterschaft ist eine Funktion des Charakters und nicht der Stellung. Die Gaben der Leiterschaft können gefördert und entwickelt werden.
Jüngerschaft
Gemäss Matthäus 28:18 beruft Jesus jeden von uns hinzugehen und alle Menschen zu Jüngern zu machen indem sie lehren, alles zu halten, was Gott im Wort befohlen hat. Das Ziel von Jüngerschaft ist gemäss Kolosser 1:28-29 jeden Menschen vollkommen in Christus dazurstellen. Jüngerschaft ist ein vorsätzlicher lebenslanger Prozess.
Biblische Weltanschauung
Meine Weltanschauung ist mein höchster Kernglaube und als Christ vertraue ich auf einen persönlichen Schöpfer, der mich erschaffen hat zu ewigem Leben in Beziehung mit anderen. Es ist ein bevöllmächtigtes auf andere zentriertes Leben, welches meinen radikalen Gehorsam gegenüber unserem Herrn und Erlöser erfordert. Ich weiss, dass Gott in allem Gedanken der Liebe und des Wohlwollens gegenüber meinem Leben und Wirken hat und es letztendlich nicht um mich sondern in allem allein um Gott geht. Was immer ich auf Erden tue oder lasse, hat eine ewige Konsequenz.
Ratgeber
Als Finanzberater glaube ich, ist es notwendig, auf meine Kunden und Mitarbeiter nicht nur mit meinem Kopf sondern auch mit meinem Herzen zu hören. Die Begabung dazu kann gefördert und entwickelt werden.
Ziele
Bedeutungsvolle Lebensplanung beginnt immer mit Zielen. Weil Ziele die Zukunft betreffen, sind sie eine Aussage des Glaubens und des grundlegenden Weges, wie ich Gott in Bezug auf meine finanzielle Arbeit erfahren kann. Ein Ziel ist keines, so lange es nicht gemessen wird in Bezug auf Betrag und Zeitperiode.
Lebensstil
Die Bibel schreibt keinen für alle Menschen verbindlichen Lebensstil vor. Dieser soll von jeder Familie selbst für sich festgelegt werden. Finanzielle Zufriedenheit kommt nicht als ein Resultat eines bestimmten Lebensstandards sondern viel mehr durch das Leben innerhalb der Möglichkeiten, die Gottes Vorsehung und Versorgung uns bietet.
Leihen und Schulden
Ausleihen ist keine Sünde in sich, aber sie mag Gottes Möglichkeit des Handelns verunmöglichen resp. vorwegnehmen und macht immer anmassende Annahmen über die Zukunft. Ein Konsum orientiertes Ausleihen verurteilt den Schuldner zu einem reduzierten Lebensstil in der Zukunft und wird die momentane, finanzielle Flexibilität limitieren sowie die zukünftige finanzielle Freiheit einschränken. Schulden machen kann symptomatisch sein für geistliche Probleme. Ehepartner sollten gemeinsam in kompletter Harmonie mögliche Entscheide der Verschuldung fällen. Biblisch gesehen sind Schulden die Unfähigkeit, einen geliehenen Betrag innerhalb der zeitlichen Frist zurückzuzahlen. Einer der Schlüssel zu finanzieller Freiheit ist total frei von Schulden zu sein.
Zahlungsunfähigkeit und Konkurs
Die Bibel legt in Psalm 37:21 klar fest, dass ein gläubiger Mensch sämtliche Schulden begleichen soll. Konsequenterweise ist Bankrott mit dem Ziel der Rückzahlungsvermeidung von Schulden für einen Christen keine berechtigte Alternative. Konkurs kann in gewissen Situationen angewandt werden, um die Forderungen sämtlicher Privatgläubiger zu gleichen Teilen zu behandeln.
Gemeinnütziges Geben
Geben ist in der Schrift befohlen und zwar sowohl für den Segen des Empfängers als auch des Gebers. Zunehmendes Geben sollte ein integrierter Teil eines reifenden Christenlebens sein. Der zu verschenkende Betrag soll unter Gebet festegelegt werden und nicht auf 10% fixiert sein. Gemäss der Schrift soll Geben im Verhältnis zum Einkommen und dem Nettovermögen sowie regelmässig und fröhlich erfolgen.
Biblische Verwalterschaft
Biblische Verwalterschaft kann definiert werden als den Einsatz von Gott gegebenen Ressourcen für die Erfüllung von Gott gegebenen Zielen und Zwecken. Dies ist ein lebenslanger Wachstumsprozess in geistlicher Charakterentwicklung und bedeutet, dass jede Ausgabenentscheidung eine geistliche Entscheidung ist.
Finanzplanung
Finanzplanung ist die Bereitstellung von limitierten finanziellen Ressourcen zu unlimitierten Alternativen und ist von jedermann anwendbar ungeachtet des jeweiligen Einkommens oder Nettovermögens, weil alle Ressourcen letztlich beschränkt vorhanden sind.
Prinzipien finanziellen Erfolgs
Die 5 Prinzipien finanziellen Erfolgs sind:
- Weniger ausgeben als verdienen - Sprüche 13:11
- Schuldenvermeidung - Sprüche 22:7
- Liquidität aufbauen - Sprüche 6:6-8
- Langfristziele festlegen - Philipper 3:14
- Glauben, dass alles Gott gehört - Psalm 27:4.
Investitionen
Investitionen sind ein Mittel, um finanzielle Ziele zu erreichen und sind kein Zweck in sich selbst. Man häuft Wohlstand auf, indem man weniger ausgibt als man einnimmt während einer längern Zeitperiode. Man erhält Wohlstand, indem man die biblischen Prinzipien der Diversifikation, des professionellen Rates und des langfristigen Horizontes berücksichtigt. Investitionsspekulationen sollen nur getätigt werden, nachdem man sich erstens der Frage gestellt hat, ob dieses Geld nicht besser eingesetzt wäre, indem es einem Reichgottes Zweck zugeführt würde und zweitens, ob man sich den Verlust dieses Geldes leisten kann, ohne schädliche Auswirkungen auf die eigenen Langzeitziele zu erleiden. Investitionen zu tätigen, um eine Glaubensaussage zu machen, sind berechtigt, können aber ebenso meinen Ertrag oder das Risiko stark beeinflussen.
Arbeit und Pensionierung
Gott erschuf den Menschen zur Arbeit während seines ganzen lebens. Arbeit ist normativ und kein Resultat des Sündenfalls. Sie soll begleitet sein von Befriedigung und Freude. Freizeit und Musse ist ein Teil von Gottes Plan aber nicht das Ziel seines Planes. Arbeit sollte immer in Verbindung mit Berufung geschehen.
Nettovermögen
Man kann nicht genug anhäufen, um sich finanziell sicher, bedeutungsvoll oder erfolgreich zu fühlen. Trotzdem kann jedermann die Frage beantworten, wieviel genug ist. Die Antwort wird sich unterscheiden von Familie zu Familie und ist eine Zahl, die durch Berechnung und im Gebet festgelegt werden soll sowie periodisch neu festegelegt werden muss, weil das Leben durch Phasen und Wechsel geprägt ist. Nettovermögen ist immer und nur ein Mass von Gottes Versorgung und niemals ein Mass von Bedeutung oder Erfolg.
Einkommenssteuer
Die Bibel befiehlt Christen die Steuern zu bezahlen. Sie sollen aber nie zu Zahlungsschwierigkeiten führen, weil man sie im Voraus berechnen und einkalkulieren kann. Steuerplanung und -optimierung soll nie die letzte, treibende Kraft sein zu finanziellen Entscheidungen. In vielen Wegen sind Einkommenssteuern die Widerspiegelung von Gottes erfahrenem Segen. Da uns alle Regierung von Gott gegeben ist, erachten wir es als wichtig, dass wir unsere Steuern mit Danksagung und mit fröhlichem Herzen bezahlen - im Wissen dass sie dadurch für die Gesellschaft viel ermöglichen kann.
Lebensversicherung
Die Frage einer Lebensversicherung stellt sich in jeder Kultur, wird aber je nach Lebenssituation und Umfeld unterschiedlich beantwortet. Wenn in ärmsten Gebieten dafür nicht genügend Einkommen vorhanden ist, sind die Nachkommen auf sich allein gestellt, es sei denn deren Kultur kennt die Solidarität der Sippe oder Familie. Wo genügend Einkommen vorhanden ist, kann das Abschliessen einer Lebensversicherung für die Phase des Familienaufbaus sinnvoll sein und demonstriert nicht mangelnden Glauben sondern weise Voraussicht. Dabei ist immer zu klären, was mit den geforderten Prämien im Falle einer Zahlungsunfähigkeit geschieht, und unter welchen Konsequenzen man nötigenfalls frühzeitig aus dem Vertrag aussteigen kann. Überversicherung hingegen zum alleinigen Zweck des Schutzes ist unbiblisch, weil letztlich nur Gott unser Schutz und Schirm ist. Ist jemand hingegen sehr gut sozial eingebunden in tragende Familien- und Freundesbeziehungen, so kann er gerade so gut auf eine Lebensversicherung verzichten, im Wissen dass man gegenseitig für das Wohl des anderen mit verantwortlich ist. Auch eine solche Entscheidung kann als weise Voraussicht beurteilt werden und ist sicher nicht fahrlässig. Am besten Sie sprechen mit Gott darüber, was seine Meinung dazu ist.
Wohlstandstransfer
Übertragung von Wohlstand an die nächste Generation unterscheidet sich von Vermögensplanung indem sie zu Lebzeiten beginnt und einen Nutzen für die Begünstigten beabsichtigt. Ein Begünstigter sollte nie überrascht sein von der Entscheidung des Verwalters. Dies ist die letzte Verwalterschafts-Entscheidung, die Gott einem Verwalter erlaubt und zumutet.
Förderung von Kindern
Durch Glauben und Hingabe fördern Eltern ihre Kinder in den Prinzipien und Fähigkeiten der Geldverwaltung. Sowohl Geld als auch Weisheit kann Kindern vermacht werden, aber vermachter Wohlstand ohne Weisheit kann schlimme Folgen für zukünftige Generationen haben. Kinder auf das Leben vorzubereiten, bedeutet nicht nur die Fähigkeiten der Geldverwaltung beizubringen, sondern ebenso die biblischen Wahrheiten und Prinzipien, welche aller Verwalterschaftsplanung und Entscheidungsfindung zugrunde liegen.