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Geld ausgeben soll beeinflusst sein von

Es gibt mehrere biblische Prinzipien, die unser Geldausgeben beeinflussen sollten:

1.      Lernen, zufrieden zu sein.

Der Ausdruck Zufriedenheit oder Genügsamkeit kommt in der Bibel fast nur im Zusammenhang mit Geld vor. Paulus schreibt: „Schliesslich habe ich gelernt, in jeder Lebenslage zurechtzukommen. Ob ich nun wenig oder viel habe, beides ist mir durchaus vertraut, und so kann ich mit beidem fertig werden: Ich kann satt sein und hungern; ich kann Mangel leiden und Überfluss haben. Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.“ (Philipper 4,11-13 Hoffnung für alle [Hfa]) Paulus „hat gelernt“, zufrieden zu sein. Zufriedenheit ist nicht angeboren, sie muss eingeübt werden. 

„Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen.“ (1. Timotheus 6:8) Zufriedenheit im biblischen Sinn ist ein innerer Friede, welcher Gottes Wahl für unsere Situation betreffend Arbeit und Finanzen akzeptiert. „Seid nicht hinter dem Geld her, sondern seid zufrieden mit dem, was ihr habt. Gott hat doch gesagt: ‚Niemals werde ich dir meine Hilfe entziehen, nie dich im Stich lassen.’“ (Hebräer 13:5 GN)

2.      Lernen, nicht zu begehren

Begehren bedeutet, sich nach dem Eigentum einer anderen Person sehnen, und das wird in der Bibel verboten. Das letzte der zehn Gebote lautet: „Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgendetwas, was deinem Nächsten gehört.“ (2. Mose 20:17) In andern Worten, wir sollen gar nichts haben wollen, was irgendeinem andern gehört!

3.      Die Ausgaben nicht im Vergleich mit andern festlegen

Die einen geben mehr aus, als sie sich leisten können, weil sie so viel ausgeben möchten wie ihre Bekannten.

4.      Einfach leben

Besitz kann so viel Zeit oder Geld beanspruchen, dass er unsere Beziehung zu Gott und zu unsern Liebsten beeinträchtigt. Die Bibel ermutigt uns zu einem schlichten, einfachen Leben. „Betrachtet es als Ehrensache, ein geregeltes Leben zu führen. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten und arbeitet für euren Lebensunterhalt, wie wir euch das gesagt haben. Lebt so, dass ihr denen, die nicht zur Gemeinde gehören, keinen Anstoß gebt und niemand zur Last fallt.“ (1. Thessalonicher 4:11-12 GN)

5.      Bedürfnisse sollten innerhalb des Leibes Christi gedeckt werden

Die erste Gemeinde war ein Vorbild darin, wie die Bedürfnisse ihrer Glieder gedeckt wurden. „Ihr sollt nicht selbst Mangel leiden, damit andern geholfen wird. Vielmehr soll es zu einem Ausgleich kommen. Im Augenblick habt ihr mehr als die andern. Darum ist es nur recht, dass ihr denen helft, die in Not sind. Wenn dann einmal ihr in Not seid und sie mehr haben als ihr, sollen sie euch helfen. So kommt es zu einem Ausgleich zwischen euch. In den Heiligen Schriften heißt es: ‚Wer viel gesammelt hatte, hatte nicht zu viel, und wer wenig gesammelt hatte, hatte nicht zu wenig’.“ (2. Korinther 8:13-15 GN)

6.      Sich des Einflusses der Werbung bewusst sein

Viele von uns sind wirkungsvoller Werbung ausgesetzt, welche eine Unzufriedenheit mit dem hervorruft, was wir haben. Oft kommuniziert Werbung die trügerische Botschaft, dass wir glücklich und zufrieden werden, wenn wir dies oder jenes kaufen. Man denke daran – Zweck der Werbung ist, uns zum Geldausgeben zu bewegen. Suchen Sie Gottes Führung und Rat, wenn es um die Entscheidung zu einer Ausgabe geht. Wenn Sie den Eindruck haben, ein Kauf würde Gott nicht gefallen – tätigen Sie ihn nicht!

7.      Ein schriftliches Budget machen

Wir werden ermutigt, unsere Ausgaben zu planen und auf unseren Besitz zu achten. „Kümmere dich sorgfältig um das Aussehen deiner Schafe, richte deine Aufmerksamkeit auf die Herden.“ (Sprüche 27:23) Ein Budget, ein schriftlicher Ausgabenplan, ist eine praktische Möglichkeit, weise mit den Ausgaben umzugehen

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